Archiv für den Monat: Juli 2018

„Bildung für alle!“ – Multiplikator*innenfortbildung zum Thema Inklusion in der Bildungsarbeit

2018-06-23 Fortbildung InklusionEnde Juni fand eine Fortbildung für ehrenamtlich Aktive, die in der politischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen tätig sind, zum Thema Inklusion statt. Durchgeführt wurde sie im Salvador-Allende-Haus.
Die Seminargruppe hat sich mit möglichen Hindernissen und Hürden in den eigenen Angeboten auseinandergesetzt und im Anschluss gemeinsam Ideen entwickelt, wie diese abgebaut werden können. Ziel war es  Rahmenbedingungen zu entwickeln, die es möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sich mit politischen Inhalten auseinanderzusetzen.
„Die Fortbildung war eine gute Gelegenheit zu reflektieren, wo in den eigenen Angeboten Diskriminierung stattfindet und junge Menschen von Diskussions- und Lernprozessen ausgeschlossen werden“, erklärt Bildungsreferentin Lisa-Marie Davies. „Denn wenn wir Diskriminierungen kritisieren wollen und eigene Handlungsoptionen entwickeln wollen, müssen wir alle jungen Menschen mitnehmen – und zwar so, dass ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.“

„Was mir wichtig ist, dafür setze ich mich ein!“ – Workshop bei der Essener Jugendkonferenz zum Thema Identität und Werte

Am 3. Juli haben sich 300 Essener Jugendliche in der Gesamtschule Bockmühle getroffen, um gemeinsam darüber zu diskutieren, was ihnen wichtig ist und wofür sie sich einsetzen wollen. Auch das Modellprojekt „Es ist deine Kampagne – (Inter)aktiv für eine lebendige Demokratie“ war auf der Veranstaltung vertreten.

Im ersten Teil des Workshops haben sich die Teilnehmenden mit sich selbst beschäftigt und eine Persönlichkeitsblume gestaltet. Diese Blume enthält verschiedene Eigenschaften und Merkmale, von denen die Teilnehmenden sagen, dass diese wichtig für sie seien. Im Anschluss daran wird geschaut, ob es Mitschüler*innen gibt, auf die diese Merkmale ebenfalls zutreffen oder ob sie nur eine Person beschreiben.

Im darauffolgenden Teil haben die Schüler*innen in einem World-Café an verschiedenen Thementischen diskutiert, wo sie schon einmal Diskriminierung erlebt haben, ob und wie sie sich engagieren und was sie gerne in der Gesellschaft verändern würden. Bei der Präsentation der Ergebnisse fiel vor allem auf, dass viele der Teilnehmenden sich im Familien- und Freundeskreis engagieren und dort andere unterstützen. Die Diskussionen zum Thema Engagement wurden dann fortgeführt und in Kleingruppen anhand von Fallbeispielen verschiedene Handlungsoptionen entwickelt.